Programm
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Präzision aus Schmelze – Strategien für präzisere Bauteile in der Spritzgießfertigung

Kunststoffe sind hervorragend zu verarbeitende Werkstoffe, die nicht nur zu Leichtbau und Ressourcenschonung beitragen, sondern insbesondere für die Umsetzung vieler neuer Funktionalitäten eingesetzt werden. Die reproduzierbare Herstellung von Spritzgießteilen ist dabei eine Notwendigkeit in vielen Branchen. Nur so können die hervorragenden Eigenschaften des Werkstoffs ausgenutzt und eine fehlerfreie Funktionalität der Bauteile garantiert werden. Die Herausforderung für Konstrukteure und Verarbeiter ist es, die Maßhaltigkeit und Funktionalität vorherzusagen und in der Produktion zu sichern. Dabei spielen nicht nur eine richtige Bauteilauslegung, sondern auch material- und produktangepasste Verarbeitungsstrategien sowie eine robuste Prozessführung eine wesentliche Rolle.

Das IKV beschäftigt sich neben Prozessregelungsstrategien seit vielen Jahren auch mit der thermischen Auslegung von Spritzgießbauteilen und -werkzeugen. Derzeit werden bspw. neue numerische Methoden entwickelt, um eine optimale Temperierkanalauslegung zu erreichen. Darüber hinaus werden die Möglichkeiten der Prozessführung durch lokal dynamisch temperierbare Werkzeugbereiche ergänzt und Einspritzregelungen um die thermische Dimension erweitert. Die laufenden Untersuchungen zielen gebündelt auf die Steigerung der Maßhaltigkeit und damit auf die Funktionalität und Bauteilqualität ab.

Die neuen Strategien haben das Potenzial, das Spritzgießverfahren und die erzielbare Bauteilpräzision bereits in der Auslegung zu steigern und im Prozess zu reproduzieren.

                       

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